Videospiele
Die Geschichte der Videospiele ist lang und faszinierend. Die ersten wackeligen Versuche von Studenten bilden den Anfang, in der Zwischenzeit passiert so viel rund um die Entwicklung neuer und besserer Videospiele, dass sie in unserer heutigen Zeit aus der Freizeitgestaltung nicht mehr wegzudenken sind.Bis 1960 waren bereits zwei Spiele auf dem Markt, die bis zu diesem Zeitpunkt eine unglaubliche Errungenschaft darstellten. Im Jahre 1958 beispielsweise entwickelte der amerikanische Physiker William Higinbotham das Spiel „Tennis for Two“, das aus einem Analogcomputer und einem Oszillographen bestand.
Dieses Spiel kann man wohl als den Vorgänger des heute noch sehr populären „Pong“ bezeichnen.
Pong wurde 1972 veröffentlicht und wurde sofort ein Hit. Dabei handelte es sich hierbei nur um eine sehr schlichte Form des Tischtennis als Videogame.
Der Gründer von Atari Nolan Bushnell hatte dieses Spielprinzip z vor bei Magnavox gesehen und musste schließlich für die Patentrechte sehr viel Geld bezahlen. Dies stellte sich aufgrund des großen Erfolgs der Pong- Automaten als sehr gute Investition heraus.
Die Entwicklung der Videospiele sollte allerdings auch an den Heimanwender angepasst werden. So erschien im Jahre 1979 schließlich das legendäre „Space Invaders“ und brachte den Durchbruch für die Heimkonsolen mit sich.
Durch die Einführung des PCs in den 80er Jahren spaltete sich die Entwicklung bei Spielen in Computerspiele und Konsolen- bzw. Videospiele. Da die PCs eher für ernsthaftere Anwendungen konzipiert waren, erlebten die Konsolenspiele immer wieder Neuerungen.
Ende der 80er Jahre konnte vor allem Nintendo große Erfolge auf dem Konsolenmarkt erzielen. Zu dieser Zeit wurden die Vorgänger unserer heutigen Konsolengeneration geschaffen. Im Vergleich zu den Anfängen sind die Spielmöglichkeiten, die Vielfältigkeit der Spielgenres und die hoch auflösenden Grafik der Videospiele der heutigen Zeit berauschend.
An neuen Entwicklungen wird immer weiter gearbeitet und man darf gespannt sein, was da noch kommen mag.
