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Spielsucht

Spielsucht oder Spielabhängigkeit ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das zwanghafte Spielen diverser Glücksspiele. Der wissenschaftliche Ausdruck lautet: „Pathologisches Spielen“.
Wie mit jeder anderen Sucht, ist mit der Spielabhängigkeit nicht zu spaßen. Menschen, die dieses Problem haben, bringen sich durch ihr Verhalten oftmals in große Schwierigkeiten oder treiben sich gar selbst in den Ruin.
Hin und wieder dem Glücksspiel zu frönen, mag ein unterhaltsamer Zeitvertreib sein, unter Umständen gewinnt man ja sogar einmal etwas. Aber der Grat ist schmal und grundsätzlich ist niemand davor gefeit, in eine Abhängigkeit zu rutschen. Wichtig ist hierbei, eine gute Selbstkontrolle aufrecht zu erhalten. Einem spielsüchtigen Menschen fehlt diese Kontrolle.
Er fühlt sich unruhig und ist leicht reizbar, wenn er keine Möglichkeit bekommt, zu spielen, ob er schließlich gewinnt oder verliert er muss es weiter probieren, entweder um seinen Gewinn zu erhöhen oder aber seinen Verlust wieder auszugleichen. Dies kann einen nicht unbeträchtlichen finanziellen Verlust nach sich ziehen, je nachdem welches Glücksspiel er spielt, kann er seine ganze Existenz verlieren.
Wenn ein Mensch schließlich in Schulden gerät oder aber gar kriminell wird, um große Verluste auszugleichen oder um seine weiteren Einsätze im Spiel zu finanzieren, kann es oftmals schon zu spät sein, das Leben wieder in die rechte Bahn zu rücken.
Das Pathologische Spielen kann jedoch durch eine psychotherapeutische Behandlung überwunden werden. Auch gibt es heute viele Selbsthilfegruppen, wie die „Anonymen Spieler“, in den sich Betroffene austauschen und gegenseitig stützen können. Diese Maßnahmen bieten häufig auch Hilfestellung zur Schuldenregulierung.
Wenn man erst in eine Abhängigkeit geraten ist, ist es nicht mehr möglich einen normalen Umgang mit dem Glücksspiel zu pflegen.
Wie bei allen Dingen und Aktivitäten ist es auch beim Glücksspiel wichtig, daran zu denken, dass alles nur in Maßen zu empfehlen ist. Oftmals kann eine Abhängigkeit nicht nur finanzielle, sondern auch soziale Verluste mit sich bringen, die sich nicht unbedingt regulieren lassen.